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Das Erdbeben in Umbrien vom 26. September 1997 – der Bericht einer Erkundungsmission

Am 26. September 1997 wurde die norditalienische Region Umbrien-Marken von zwei mittelstarken Erdbeben heimgesucht (Magnitude 5.5, maximale Intensität VIII; Magnitude 5.8, maximale Intensität VIII-IX; Intensitätsangaben gemäss Mercalli-Cancani-Sieberg-Skala). Das Epizentrum lag in der Gegend von Colfiorito. Die Beben richteten einen ungewöhnlich hohen Personen- und Sachschaden an. 11 Menschen wurden getötet, 126 verletzt und 23’000 obdachlos.

Ein Erkundungsteam der Schweizer Gesellschaft für Erdbeben-Ingenieurwesen und Baudynamik (SGEB) weilte zwei Tage im Schadengebiet, um sich vor Ort einen Überblick über die Erdbebenschäden zu verschaffen und anhand einzelner Fallstudien einen vertieften Einblick in das wirkliche Verhalten der Bauten bei einem Erdbeben zu erlangen.

Das hundertjährige Erdbeben im Wallis entspricht in etwa der Stärke der umbrischen Erdbeben. Das heisst: Durchschnittlich einmal in hundert Jahren muss man im Wallis mit einem Erdbeben rechnen, wie es sich in Umbrien ereignete.

 

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